![]()
Kompakte TV-Sticks lassen sich direkt und ohne Zwischenkabel in den HDMI-Anschluss eines Fernsehers einstecken. Mit allen erforderlichen Streaming-Anbietern, Internetfernsehen und selbst kleineren Spielen befördern die kompakten Streaming-Player jeden Bildschirm ins Smart-TV-Zeitalter. Wir zeigen, welche TV-Sticks im Test am besten abschneiden und worauf Sie beim Kauf achten sollten.
Unsere Empfehlungen und Angebote auf einen Blick
Testsieger:
HD+ IP TV-Stickbei Amazon Marktplatz
Preistipp:
Amazon Fire TV Stick 4K (2. Gen.)bei Otto Marktplatz
Top-Alternative:
Amazon Fire TV Stick 4K Max (2. Gen.)bei Galaxus
Ebenfalls in Ordnung:
Google Chromecast mit Google TVbei Kaufland.de
Weiterer Stick im Test:
waipu.tv 4K Stickbei Amazon Marktplatz
Die Nachfrage nach Streaming-Diensten bricht auch Jahre nach dem deutschen Online-Start von Netflix nicht ab. Im Gegenteil: Regelmäßig ziehen neue Anbieter wie Paramount+, WOW oder (HBO) Max nach und erweitern den Streaming-Markt. Während fast jeder neue Fernseher bereits über Smart-Funktionen zum Empfang der Internetdienste verfügt, gibt es für Besitzer älterer Modelle eine kostengünstige Alternative: TV-Sticks.
Diese kompakten Geräte lassen sich einfach per HDMI mit dem Fernseher verbinden und ermöglichen den Zugriff auf eine Vielzahl von Streaming-Diensten. Im Vergleich zu größeren Streaming Playern wie einem Apple TV stecken die TV-Sticks direkt im HDMI-Port. Sie sind zwar in der Regel leistungsschwächer, kosten dafür aber oft nur einen Bruchteil großer TV-Boxen.
Das lesen Sie hier: Das CHIP Testcenter hat zahlreiche Streaming-Player überprüft und bewertet, darunter auch viele aktuelle TV-Sticks. In unserem Test zeigen wir die empfehlenswertesten Modelle und erklären, worauf Sie beim Kauf eines TV-Sticks grundsätzlich achten sollten.
Falls Sie sich nicht auf kompakte Sticks beschränken möchten, sondern auch kleine Mediaplayer-Boxen für Sie infrage kommen, finden Sie passende Empfehlungen in unserem Streaming-Player-Test.
Zuletzt aktualisiert am 24.01.2025
CHIP Testcenter
Testsieger: HD+ IP TV-Stick
HD+ IP TV-Stick
- **Testurteil: Sehr gut (1,5)
** - Streaming: Sehr gut (1,1)
- Ausstattung: Gut (1,9)
- Bedienung: Gut (1,7)
- Energieeffizienz: Sehr gut (1,1)
Vorteile
Scharfes 4K-Bild mit HDR10+
Live-TV und Streaming-Dienste
Handliche Fernbedienung
Sehr niedriger Stromverbrauch
Nachteile
Kein Dolby Vision
Kein Apple Music
Live TV als alternativloser Startpunkt
Testfazit
Der HD+ IP TV-Stick punktet im Test mit schöner Verarbeitung und hochwertiger Technik. Die Benutzerführung richtet sich klar an Fernsehgucker: Beim Einschalten startet das System direkt ins lineare Live-Fernsehen, ob wir das wollen oder nicht. Natürlich sind aber auch einige Streaming-Anbieter abrufbar. Dazu gehören alle gängigen Portale wie Netflix, Prime Video, Disney Plus, Apple TV und Sky, aber auch TV-Mediatheken sowie Musikdienste wie Spotify und TuneIn. Nur Apple Music fehlt wie so oft. Filme und Serien zeigt der HD+ IP TV-Stick in knackscharfer 4K-Auflösung. Dabei unterstützt er HDR10+, nicht jedoch das unter anderem von Netflix und Disney verwendete Dolby Vision. Die Internetverbindung erfolgt über LAN oder das etwas veraltete Wi-Fi 5. Per Bluetooth verbinden sich kabellose Audiogeräte. Die Bedienung ist simpel, auch eine Sprachsteuerung und eine Handyapp sind gegeben. Der sehr niedrige Stromverbrauch und der faire Preis runden das Gesamtpaket ab.
Zum ausführlichen Testbericht:
HD+ IP TV-Stick


HD+ IP TV-Stick
Im Lieferumfang des TV-Sticks befindet sich neben der praktischen Fernbedienung auch ein passendes USB-C-Kabel inklusive Netzstecker.
Bildquelle: CHIP.de


HD+ IP TV-Stick
Die Internetverbindung baut der TV-Stick wahlweise über WiFi 5 oder aber kabelgebunden via LAN-Port auf. Das USB-C dient der Stromzufuhr.
Bildquelle: CHIP.de


HD+ IP TV-Stick
Ein wirklicher TV-Stick ist der Streamer strenggenommen nicht. Stattdessen hängt das Gehäuse an einem sehr kurzen HDMI-Kabel.
Bildquelle: CHIP.de


HD+ IP TV-Stick
Besonders groß ist der TV-Stick gerade im Vergleich zu gängigen TV-Boxen nicht. Dennoch verfügt er über einen 32 GByte großen Speicher für zusätzliche Apps.
Bildquelle: CHIP.de


HD+ IP TV-Stick
Die Fernbedienung verfügt über alle erforderlichen Funktionen. Gerade für das Fernsehen sind die Zahlentasten ein Komfortplus, das « normale » Streaming-Player nur selten bieten.
Bildquelle: CHIP.de


HD+ IP TV-Stick
Nachdem sein Hauptzweck bereits im Namen steckt, startet das System des TV-Sticks stets beim Live-Fernsehen. Ändern lässt sich diese Einstellung nicht.
Bildquelle: CHIP.de


HD+ IP TV-Stick
Die Navigation durch die Sender und den Programmguide gestaltet sich denkbar unkompliziert. Über die Fernbedienung wechseln wir schnell durch ARD, RTL und Co.
Bildquelle: CHIP.de


HD+ IP TV-Stick
Selbstverständlich bietet der TV-Stick auch zahlreiche Apps zum Streaming. Neben den TV-Mediatheken wie RTL+ zählen dazu auch Netflix oder Disney Plus.
Bildquelle: CHIP.de
Preistipp: Amazon Fire TV Stick 4K (2. Gen.)
Amazon Fire TV Stick 4K (2. Gen.)
- **Testurteil: Gut (1,6)
** - Streaming: Sehr gut (1,1)
- Ausstattung: Befriedigend (2,8)
- Bedienung: Sehr gut (1,1)
- Energieeffizienz: Gut (1,7)
Vorteile
Sehr schönes 4K-Bild
Flottes System mit großer App-Auswahl
Recht niedriger Stromverbrauch
Gute Alexa-Fernbedienung
Nachteile
Keine Anschlüsse
Kein Apple Music
Testfazit
Die zweite Generation von Amazons Fire TV Stick mit 4K-Bild punktet nicht nur durch seinen Preis, sondern auch durch ein sehr übersichtliches wie leicht zu bedienendes Interface. Weiter gefällt die schnelle Navigation per Fernbedienung, Alexa oder Smartphone. Die App-Auswahl ist sehr umfangreich – Apple Music bleibt dem Fire TV aber bislang fern. Als Stick fehlen dem Amazon-Streamer noch Anschlüsse für USB, Audio oder LAN sowie ein Netzschalter. So lässt sich der TV-Stick zwar nicht ausschalten, sein Standby-Verbrauch von 1,3 Watt ist aber moderat. Schwieriger ist für manche Haushalte der fehlende LAN-Port, bei dem Amazon aber mit WLAN über das moderne Wi-Fi 6 gegensteuert. Das 4K-Bild ist dank der Unterstützung von HDR10+ und Dolby Vision schön anzusehen. Dolby Atmos liefert bei entsprechenden Inhalten einen räumlichen Sound.
Alle Test- und Produktdaten:
Amazon Fire TV Stick 4K (2. Gen.)


Amazon Fire TV Stick 4K (2. Gen.)
Der Fire-TV-Stick liefert ein überzeugendes 4K-Bild. Strom gibt es zwar per USB-Kabel, leider jedoch nur über den veralteten Micro-USB-Standard.
Bildquelle: CHIP.de


Amazon Fire TV Stick 4K (2. Gen.)
Mit dem Fernseher verbinden Sie den FireTV-Stick einfach per HDMI. Dank seiner kompakten Größe lässt er sich auch einfach auf Reisen mitnehmen.
Bildquelle: CHIP.de


Amazon Fire TV Stick 4K (2. Gen.)
Auf der beigelegten Fernbedienung befinden sich vier Kurzwahltasten für Prime Video, Netflix, Amazon Music und die App-Auswahl. Per Alexa-Taste ist auch eine Sprachsteuerung möglich.
Bildquelle: CHIP.de


Amazon Fire TV Stick 4K (2. Gen.)
Im Lieferumfang ist neben der Fernbedienung und dem Stromkabel auch eine HDMI-Erweiterung beigelegt. Das ist praktisch, falls der HDMI-Port des TVs zur Wand zeigt.
Bildquelle: CHIP.de
Top-Alternative: Amazon Fire TV Stick 4K Max (2. Gen.)
Amazon Fire TV Stick 4K Max (2. Gen.)
- **Testurteil: Sehr gut (1,5)
** - Streaming: Sehr gut (1,1)
- Ausstattung: Befriedigend (2,6)
- Bedienung: Sehr gut (1,1)
- Energieeffizienz: Gut (1,7)
Vorteile
Flotte Leistung und einfache Bedienung
Niedriger Stromverbrauch
Schöne 4K-Videos
Nachteile
Keine Anschlüsse
Keine App für Apple Music
Testfazit
Die zweite Version des Fire TV Stick 4K Max überzeugt im Test insbesondere durch seine sehr benutzerfreundliche Bedienung. Auch über Alexa und das Smartphone lassen sich Inhalte auswählen. Das Angebot ist dank des Fire-TV-Stores sehr umfangreich. Alle wichtigen Anbieter wie Netflix, Disney oder natürlich Prime Video sind verfügbar – inklusive eigener Tasten auf der beigelegten Fernbedienung. Für Musik müssen Sie lediglich auf Apple Music verzichten. Einen Netzschalter gibt es nicht, der Stromverbrauch ist dafür auch im Standby recht gering. Ebenfalls typisch für einen TV-Stick sind seine fehlenden Anschlüsse. USB-, Audio- oder LAN-Ports fehlen. Dadurch setzt man beim Streaming auf kabelloses WLAN per Wi-Fi 6E. Qualitativ bietet der Fire TV knackscharfe 4K-Bilder mit Unterstützung für HDR10+, Dolby Vision und Dolby Atmos.
Zum ausführlichen Testbericht:
Amazon Fire TV Stick 4K Max (2. Gen.)


Amazon Fire TV Stick 4K Max (2. Gen.)
Auch der Fire TV Max ist dank seiner Stick-Form kompakt gehalten. So lässt er sich auch einfach einstecken und auf Reisen mitnehmen.
Bildquelle: CHIP.de


Amazon Fire TV Stick 4K Max (2. Gen.)
Der « maximale » Fire-TV-Stick präsentiert ein schönes 4K-Bild. Strom gibt es per USB-Kabel, allerdings setzt Amazon weiter auf den veralteten Micro-USB-Standard.
Bildquelle: CHIP.de


Amazon Fire TV Stick 4K Max (2. Gen.)
Wir schließen den Stick per HDMI an den Fernseher an. Sofern der TV mit den Formaten kompatibel ist, liefert der Stick Serien und Filme in UHD mit HDR10+ oder Dolby Vision zusätzlich zum normalen HDR10.
Bildquelle: CHIP.de


Amazon Fire TV Stick 4K Max (2. Gen.)
Auf der Fernbedienung bieten sich vier Kurzwahltasten für Prime Video, Netflix, Amazon Music und die App-Auswahl an. Per Mikrofon-Taste lässt sich Alexa aufwecken.
Bildquelle: CHIP.de


Amazon Fire TV Stick 4K Max (2. Gen.)
Der Schachtel ist neben der Fernbedienung und dem Stromkabel auch eine HDMI-Erweiterung beigelegt. Das ist etwa dann nützlich, falls der HDMI-Port des TVs zur Wand zeigt.
Bildquelle: CHIP.de
Ebenfalls in Ordnung: Google Chromecast mit Google TV
Google Chromecast mit Google TV
- **Testurteil: Gut (1,6)
** - Streaming: Sehr gut (1,1)
- Ausstattung: Befriedigend (2,9)
- Bedienung: Sehr gut (1,2)
- Energieeffizienz: Sehr gut (1,4)
Vorteile
Klasse Performance und Bedienung
Niedriger Stromverbrauch
Hohe 4K-Streamingqualität
Nachteile
Keine Anschlüsse
Keine App für Apple Music und Deezer
Testfazit
Android-Schirmherr Google bietet mit dem Chromecast eines der umfangreichsten und benutzerfreundlichsten Betriebssysteme. Die Bedienung ist unkompliziert und funktioniert problemlos – egal ob per Fernbedienung, Sprache oder Smartphone. Gestreamt wird in 4K. HDR10+ und Dolby Vision unterstützt der Chromecast ebenso wie die Raumklangtechnik Dolby Atmos. Bei den Streaming-Apps sind dank des Play Stores alle wichtigen Anbieter verfügbar. Für Musik müssen Sie lediglich auf Apple Music und Deezer verzichten. Einen Ausschalter gibt es für den Google Chromecast nicht, sein Stromverbrauch ist sowohl beim Streaming als auch im Standby aber gering. Anschlüsse direkt am Chromecast gibt es keine – weder USB noch Audio oder LAN. Sie sind daher auf eine kabellose WLAN-Verbindung (Wi-Fi 5) angewiesen.
Zum ausführlichen Testbericht:
Google Chromecast mit Google TV


Google Chromecast mit Google TV
Das elegante Weiß des Google Chromecast lässt es aus der Masse hervorstechen. Die Fernbedienung bietet zwei Kurzwahltasten zu YouTube und Netflix.
Bildquelle: Bestcheck.de
Weiterer Stick im Test: waipu.tv 4K Stick
waipu.tv 4K Stick
- **Testurteil: Gut (1,9)
** - Streaming: Sehr gut (1,1)
- Ausstattung: Ausreichend (3,8)
- Bedienung: Sehr gut (1,2)
- Energieeffizienz: Sehr gut (1,1)
Vorteile
Schönes System mit guter Leistung
Große Fernbedienung mit Zahlentasten
Sehr niedriger Stromverbrauch im Standby
Nachteile
Keine Anschlüsse
HDR10+ und Dolby Vision/Atmos fehlen
Keine App für Apple Music
Testfazit
Der Stick des Münchner Fernsehanbieters waipu.tv kann uns im Test trotz seiner Preisklasse mit einer schönen Performance und einem benutzerfreundlichen Betriebssystem auf Android-Basis überzeugen. Besonders die aufgeräumte Startoberfläche gefällt uns. Die Steuerung über die vergleichsweise umfangreche Fernbedienung macht keine Probleme. Besonders sticht der Stromverbrauch des TV-Sticks hervor. Wir messen im Standby schlappe 0,3 Watt – beim Streaming kommen nur zwei Watt obendrauf. Für den Serien- und Musikgenuss sind bis auf Apple Music alle bekannten Anbieter verfügbar. Obwohl der Stick 4K-Videos zeigt, fehlt ihm Unterstützung für HDR10+ sowie Dolby Vision und Dolby Atmos. Typischerweise bietet er auch keine Anschlüsse für externe Geräte oder LAN-Internet. waipu.tv setzt auf Wi-Fi 5 für kabelloses WLAN.
Zum ausführlichen Testbericht:
waipu.tv 4K Stick


waipu.tv 4K Stick
Bildquelle: CHIP.de
Besonders günstig: Xiaomi Mi TV Stick
Xiaomi Mi TV Stick
- **Testurteil: Befriedigend (3,0)
** - Streaming: Gut (2,5)
- Ausstattung: Ungenügend (5,8)
- Bedienung: Sehr gut (1,2)
- Energieeffizienz: Sehr gut (1,2)
Vorteile
Unkomplizierte Bedienung
Viele Video-Streaming-Apps
Niedriger Standby-Verbrauch
Nachteile
Full-HD statt 4K
Keine Anschlüsse
Dürftige Wahl an Musik-Anbietern
Testfazit
Der TV-Stick des chinesischen Tech-Produzenten Xiaomi verzichtet auf die Ausgabe von 4K-Auflösung. Damit ist er nur eine gute Option für reine (Full-)HD-Fernseher. Der Xiaomi Mi TV Stick punktet im Test mit seiner sehr benutzerfreundlichen Steuerung wahlweise per Fernbedienung, Gamepad, Smartphone oder den integrierten Google Assistant. Das System bietet eine umfangreiche Auswahl an Apps und Anbietern, von denen Netflix und Prime Video auch per Schnelltaste direkt erreichbar sind. Die Auswahl an Musik-Streams ist zum Testzeitpunkt recht dürftig. Prime Music, Apple Music und Tidal fehlen, Deezer gibt es wie auch Sky nur per Chromecast-Funktion vom Handy. Der Stromverbrauch ist im Standby mit 0,3 Watt sehr niedrig, beim Streamen mit 3,5 Watt könnte der Xiaomi-Stick sparsamer agieren.
Alle Test- und Produktdaten:
Xiaomi Mi TV Stick


Xiaomi Mi TV Stick
Bildquelle: Bestcheck.de
TV-Stick kaufen: Darauf kommt es an
Obwohl der Amazon Fire TV Stick seinerzeit das Genre der TV-Sticks populär gemacht hat, kämpfen mittlerweile zahlreiche Hersteller um die Gunst der Kundschaft. Anders als bei Computern, Smartphones oder Tablets gibt es bei einem TV-Stick recht wenig zu beachten.
Im Fokus stehen insbesondere das Streaming und die unterstützten Formate. Einige TV-Sticks geben lediglich Bilder in Full HD aus und können somit nicht mit Bildverbesserungsstandards wie HDR10 oder Dolby Vision punkten. 4K-Sticks dagegen zeigen in der Regel besonders schöne Bilder, sofern der genutzte Streaming-Anbieter und der Fernseher mit dem Format kompatibel sind.
Die Frage nach den abspielbaren Streaming-Diensten ist auch keine Selbstverständlichkeit. Die großen Anbieter wie Netflix, Amazon, Disney+ und YouTube laufen heutzutage auf jedem System. Neulinge wie Paramount+, Apple TV+ oder WOW sind jedoch nicht immer als eigene Apps vorhanden. Überprüfen Sie daher vor dem Kauf stets, ob die von Ihnen genutzten Dienste auch wirklich verfügbar sind. Bei großen Systemen wie Fire TV oder Android-TV müssen Sie sich in der Regel aber keine Sorgen machen.
Zusätzliche Anschlüsse wie für USB-Speicher, LAN-Internet oder Audio-Zubehör bieten TV-Sticks in der Regel nicht. Für solche Schnittstellen müssen Sie entweder auf den Fernseher selbst oder auf einen größeren Streaming-Player zurückgreifen. Bluetooth-Audio für Kopfhörer oder Lautsprecher bieten einzelne Modelle auch im Stick-Format. Eine Fernbedienung liegt für gewöhnlich bei, oft bieten die TV-Sticks aber auch eine Smartphonesteuerung sowie eine Sprachsteuerung an.
Der Stromverbrauch eines TV-Sticks ist im Durchschnitt nicht niedriger als der eines größeren Streaming-Players. Auf einen Netzschalter, der einen Stand-by-Betrieb verhindert, verzichten TV-Sticks und auch die meisten Streaming-Player. Wer hier auf eine Leistungsaufnahme von null Watt gehen möchte, muss das Gerät vollkommen vom Strom trennen.
Doch lieber ein Streaming-Player? Unsere Empfehlungen im Box-Format
Weil größere Streaming-Player im Box-Format in der Regel mit einer besseren Performance, Langlebigkeit und Schnittstellen-Auswahl aufwarten, lohnt sich für viele auch das Upgrade vom TV-Stick auf die Streaming-Box. Worauf Sie dabei achten sollten und welche Modelle besonders empfehlenswert sind, lesen Sie in unserem Streaming-Player-Test.
Die besten Streaming-Boxen im Test
(Auswahl aus 14 getesteten Produkten)
Zuletzt aktualisiert am 24.01.2025
CHIP Testcenter
Konsolen und Blu-ray-Player: Die heimlichen Streaming-Boxen
Viele Haushalte besitzen bereits eine PlayStation oder Xbox und sind sich dabei gar nicht bewusst, dass auch die Konsolen über eine große Auswahl an Streaming-Anbietern verfügen. Dienste wie Netflix, Disney+ und Apple TV lassen sich mit dem richtigen System auch über die Spielkonsolen in 4K-Qualität genießen. Deren Leistungsaufnahme ist aber höher als die eines kleinen Streaming-Players oder TV-Sticks. Bei Sony und Microsoft lassen sich im Store auch weitere Filme und Serien erwerben. Die Nintendo Switch (Test) hingegen kann lediglich mit YouTube aufwarten.
Moderne Blu-ray-Player (Test) verfügen oftmals ebenfalls über eine Internetkonnektivität. Zwar sind die Betriebssysteme und die App-Auswahl hier in der Regel stärker eingeschränkt als bei Konsolen oder auf einem TV-Stick, doch rein zum Netflix- oder Prime-Schauen eignen sich die meisten Blu-ray-Player mit Internetfähigkeit ebenfalls.
Prüfen Sie daher vor dem Kauf eines TV-Sticks, ob Sie Ihren liebsten Streaming-Anbieter nicht womöglich bereits auf Ihren Fernseher bringen können. In diesem Fall sparen Sie schließlich Geld.